Das stille Örtchen

Reisende müssen sich unterwegs auf vieles einstellen: die Zeit, die Temperatur, die Matratze, das Essen, den Lärm, den Kaffee, die Bakterienkultur und nicht zuletzt  – das stille Örtchen. Letzteres ist für viele oft die größte Herausforderung. 

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Vom Tabak zur Kunst

Versteckt hinter ihren Bildern, sitzt Tara auf einem Polster und erstellt Skizzen. Hier ist ihre Werkstatt, ihr Ort für Inspiration, ihr soziales Zentrum, ihr zweites Zuhause. Ein Paradies für Künstler.

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Halabja: für viele ein lebenslanges Schicksal

Zwei Jugendliche sitzen zwischen Grabsteinen und knabbern Sonnenblumenkerne. Einer von ihnen lächelt mir zu, der andere dreht sich weg. Halabja’s symbolischer Friedhof ist ein stiller Ort. Hier wird den rund 5.000 Menschen gedacht, die 1988 bei einem Giftgasangriff durch Saddam Hussein’s Regime getötet wurden. 

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Der letzte Tropfen?

Die letzten Regentropfen fielen im Mai, auf die nächsten hofft man im Oktober. Auf diesen meteorologischen Kreislauf haben sich die Menschen im Irak eingestellt. Im Norden wird der Rasen noch künstlich bewässert, während der Süden vertrocknet. Die Lage ist ernst.   Weiterlesen „Der letzte Tropfen?“

Vom LESEN und SCHREIBEN

8. September: Am Weltalphabetisierungstag begebe ich mich ins aufgeschlagene Buch von Ibn Al-Mustawfi, jenem Mann, der im 12. Jahrhundert die Geschichte Erbils geschrieben hat, und bin dankbar.

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Alltag bei Mitte vierzig

Wie kleine Perlen rollen sie über meinen Rücken, während die ersten unter den Anwesenden bereits Konturen verlieren. Der offizielle Teil der Veranstaltung ist vorbei, und Männer entledigen sich ihrer Sakkos, sofern der Zeitpunkt dafür noch nicht überschritten ist. Hemden bilden ab was ist. Bagdad, 45 Grad. Ein ganz normaler Tag. Weiterlesen „Alltag bei Mitte vierzig“